Schleudertrauma

Die Bezeichnung „Schleudertrauma“ ist ein Sammelbegriff für alle Verletzungen, die durch ruckartige Beschleunigungen des Kopfes gegenüber dem Rumpf entstehen. Ein typisches Beispiel sind Auffahrunfälle im Straßenverkehr. Dabei wird der Kopf ähnlich einer Peitschenbewegung (engl. whiplash) nach vorne beschleunigt, um dann ruckartig zurückzuschlagen. Beim Schleudertrauma kommt es durch die ruckartige Belastung zu einer Schädigung von Weichteilgewebe im Bereich der Halswirbelsäule. Die Stabilität des verletzten Bereichs nimmt ab, es entsteht eine strukturelle Hypermobilität. Der Körper beantwortet die Verletzung mit einer reflektorischen Tonuserhöhung der langen Hals- und Nackenmuskeln, was zu einer tonischen Hypomobilität führt. Der reflektorische Hypertonus ist eine physiologische Reaktion mit dem Ziel, die Heilung der verletzten Strukturen (v.a. Bänder, Kapseln und Muskeln) zu fördern.

Diagnose:

  • Röntgen
  • MRT
  • Klinische Anamnese

Ärztliche Therapie:

Bei geringer Ausprägung werden Muskelrelaxantien und Analgetika gegen die akuten Schmerzen verordnet bzw. die Halswirbelsäule vorübergehend ruhiggestellt. Bei schwereren Schleudertraumen wird intensiver ruhiggestellt, wobei nicht auf die frühe Mobilisation vergessen werden darf, welche die Heilung fördert und Schmerzen reduziert. Weiters hilft die Mobilisierung Schonhaltungen zu vermeiden.

Physiotherapie:

  • Manuelle Lymhdrainage: fördert die Ödemresorption
  • Stabilisationsübungen
  • Detonisierende Maßnahmen und Muskeldehnungen
  • Haltungsschulung
  • Entlastungsstellungen
  • Durchblutungsfördernde Maßnahmen
  • Faszientechniken (FDM)

 

 

Die Bezeichnung „Schleudertrauma“ (engl. whiplash injury) ist ein Sammelbegriff für alle Verletzungen, die durch ruckartige Beschleunigungen des Kopfes gegenüber dem Rumpf entstehen. Ein typisches Beispiel sind Auffahrunfälle im Straßenverkehr. Dabei wird der Kopf ähnlich einer Peitschenbewegung (engl. whiplash) nach vorne beschleunigt, um dann ruckartig zurückzuschlagen. Beim Schleudertrauma kommt es durch die ruckartige Belastung zu einer Schädigung von Weichteilgewebe im Bereich der Halswirbelsäule. Die Stabilität des verletzten Bereichs nimmt ab, es entsteht eine strukturelle Hypermobilität. Der Körper beantwortet die Verletzung mit einer reflektorischen Tonuserhöhung der langen Hals- und Nackenmuskeln, was zu einer tonischen Hypomobilität führt. Der reflektorische Hypertonus ist eine physiologische Reaktion mit dem Ziel, die Heilung der verletzten Strukturen (v.a. Bänder, Kapseln und Muskeln) zu fördern.

Diagnose:

  • Röntgen
  • MRT
  • Klinische Anamnese

Ärztliche Therapie:

Bei geringer Ausprägung werden Muskelrelaxantien und Analgetika gegen die akuten Schmerzen verordnet bzw. die Halswirbelsäule vorübergehend ruhiggestellt. Bei schwereren Schleudertraumen wird intensiver ruhiggestellt, wobei nicht auf die frühe Mobilisation vergessen werden darf, welche die Heilung fördert und Schmerzen reduziert. Weiters hilft die Mobilisierung Schonhaltungen zu vermeiden.

Physiotherapie:

  • Manuelle Lymhdrainage: fördert die Ödemresorption
  • Stabilisationsübungen
  • Detonisierende Maßnahmen und Muskeldehnungen
  • Haltungsschulung
  • Entlastungsstellungen
  • Durchblutungsfördernde Maßnahmen
  • Faszientechniken (FDM)

 

 

Mehr lesen: Hilfe bei Schleudertrauma

Schleudertrauma . Erstellungsdatum: 23. Januar 2015, Letzte Aktualisierung: 29. März 2017.
Autor: Jakob Eschwé, Physiotherapeut bei Team Physios . Adresse: Kreuzgasse 37/2, Wien 1180, Österreich.

 
 

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