Meniskusriss

Beim Meniskus handelt es sich um eine halbmondförmige elastische Scheibe aus Knorpel zwischen Ober- und Unterschenkelknochen. Es gibt einen Innen- und Außenmeniskus. Sie sorgen für eine Stabilisierung des Kniegelenks und gleichzeitig als Puffer für eine optimale Druckverteilung zwischen den Gelenksflächen.

Meniskusriss:

Die meisten Meniskusrisse sind verschleißbedingt (degenerativ) und werden nicht durch Sport- oder sonstige Unfälle hervorgerufen. Wenn ein solcher Verschleiß vorliegt, kann schon eine einzige „falsche“ Bewegung zum Riss führen.

Symptome:

  • Stechender Schmerz an der Knieinnenseite oder Kniekehle, beim in die Hocke gehen oder im Schneidersitz
  • Schwellung (Reizerguß)
  • Einklemmungssymptomatik beim Abbeugen des Kniegelenks

Diagnose:

  • Klinische Tests durch Arzt oder Physiotherapeut
  • MRT (Magnetresonanz)

Therapie:

Ein Meniskusriss heilt nicht von selbst. Eher das Gegenteil ist der Fall, durch die tägliche Belastung kann er auch größer werden. In der Regel gibt es meistens keine Alternative zur Operation. Mittels einer Athroskopie (minimalinvasive Operation, Schlüssellochchirurgie) wird der defekte Meniskus geglättet oder repariert. Gerade beim Meniskusriss ist es wichtig frühzeitig eine exakte Diagnose zu stellen, damit sich der Riss nicht ausbreitet und somit vom wichtigen Meniskusgewebe mehr entfernt werden muß als unbedingt erforderlich. Kleine degenerative Veränderungen bzw. Einrisse, welche die Meniskusoberfläche nicht erreichen, können konservativ mittels Physiotherapie behandelt werden.

 

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Meniskusriss . Erstellungsdatum: 26. Februar 2015, Letzte Aktualisierung: 27. August 2016.
Autor: Jakob Eschwé, Physiotherapeut bei Team Physios . Adresse: Kreuzgasse 37/2, Wien 1180, Österreich.

 
 

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